
Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie, aber die Bedingungen hängen von Ihrem genauen Tarif ab.
Bitte kontaktieren Sie daher vor dem ersten Termin Ihre Versicherung und lassen sich den Umfang der Sitzungen schriftlich erklären. Bitte fordern Sie bereits nötige Anträge an und bringen diese zur Praxis mit.
Schritte zur Kostenübernahme
- Tarif prüfen: Fragen Sie Ihre Versicherung nach der genauen Anzahl der erlaubten Sitzungen pro Jahr. Lassen Sie sich dies schriftlich ausstellen.
- Formulare anfordern: Lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse die nötigen Anträge zuschicken und bringen diese zum ersten Termin mit.
Nach der Klärung im Erstgespräch, ob eine Verhaltenstherapie erforderlich und gewünscht wird sowie eine Zusammenarbeit vorstellbar ist erfolgen folgende Schritte:
- Probatorische Sitzungen mit folgenden Leistungen:
- Strukturierte Psychodiagnostik
- Schließen der Behandlungsvereinbarung und Aufklärungen über Videotherapie, Berichtspflicht, Ausfallhonorarregelung
- Gemeinsame Zielvereinbarung
- Klärung der Passung und Beziehungsgestaltung
- Prüfung pünktlicher Terminwahrnehmung
- Therapieplanung
- Aufklärung über die Behandlungstechniken und Nebenwirkungen, alternativen Behandlungsmöglichkeiten, Prognosen
- Entscheidung einer Antragstellung oder Beendigung der Therapie
- Antragstellung: Die Unterlagen ihrer Krankenkasse werden zusammen ausgefüllt
Abrechnung: Sie erhalten eine Rechnung der erfolgten Leistungen, welche nach der Gebührenordnung (GOP) erstellt wird. Diese reichen Sie bei ihrer Krankenkasse ein. Wieviel Sie von ihrer Krankenkasse rückerstattet bekommen, hängt von ihrer Krankenkasse ab.